Webdesign, Beratung, Programmierung

Tipps & Tricks

VBA/Programmierung

Überblick

Ermitteln des Windows-Verzeichnisses

Beim Programmieren von Setup-Routinen und Ähnlichem ist es oft erforderlich das Windows-Verzeichnis des Rechners zu kennen. Um dem Anwender unnötige Eingaben zu ersparen können Sie es mit folgender Funktion ermitteln lassen. Dazu ist ein Aufruf einer Windows API-Funktion notwendig. Dies setzt voraus, daß die entsprechende DLL den im Makro enthaltenen Namen hat. Das folgende Listing ist deshalb nicht uneingeschränkt auch unter Windows 3.x und Windows NT lauffähig. Getestet wurde es unter Windows 95 mit Excel 7.0. Unter Windows 3.11 könnte die DLL zum Beispiel KERNEL.DLL heißen und die Funktion GetWindowsDirectory. Im Prinzip sollte der Code jedoch auch in höheren Windows-Versionen funktionieren.

Vorsicht: Bitte speichern Sie alle geöffneten Dateien vor dem Test, ansonsten könnte ein Fehler beim Ausführungen zu Datenverlust führen.

Listing

Public Declare Function _
   GetWindowsDirectoryA _
   Lib "KERNEL32" ByVal _
   lpbuffer _
   As String; ByVal nsize As _
   Integer) As Long

Function Windowsverzeichnis() _
   As String
   Dim WinDir As String
   WinDirL As Integer
   WinDir = Space(255)  
   WinDirL = _
   GetWindowsDirectoryA( _
      lpbuffer:=WinDir; _
      nsize:=255)
   Windowsverzeichnis = _
      Left(WinDir; WinDirL)
End Function

Sub WindowsDlg()
   MsgBox "Windows ist " & _
     "installiert in : " & _
      Windowsverzeichnis()
End Sub

Die DECLARE-Anweisung bereitet den Zugriff auf die API-Funktion GetWindowsDirectoryA vor. Sie ist unbedingt notwendig und muss am Modulanfang stehen. Die Funktion Windowsverzeichnis reserviert mit der Anweisung WINDIR=SPACE(255) einen ausreichenden Platz im Hauptspeicher, in dem das Windowsverzeichnis abgelegt wird. Anschließend wird das Verzeichnis ermittelt. Zum Testen führen Sie bitte die Prozedur WindowsDlg() aus.

Hinweise zum Programmieren von Excel-Add-Ins

Add-Ins sind kompilierte VBA-Makros, die mit Excel geladen und gestartet werden können, ohne dass die Module und Dialogblätter sichtbar sind. Wenn Sie eigene Add-Ins programmieren möchten sollten Sie die folgenden Regeln beachten. Diese lassen sich aus den Eigenschaften von Add-Ins ableiten.
Add-Ins sind unsichtbar, d. h. alle Blätter sind ausgeblendet und können nicht mehr eingeblendet werden. Das bedeutet, dass Anweisungen im Quellcode, die das Add-In, seine Blätter, Zellen etc. aktivieren einen Laufzeitfehler verursachen, weil nur eingeblendete Blätter und deren Bereiche aktiviert werden können. Möchten Sie die programmierte Anwendung später in ein Add-In konvertieren, so sollten Sie daher die folgenden Anweisungen nicht verwenden.

Thisworkbook.activate
Thisworkbook.sheets(?).activate
Thisworkbook.sheets(?).cells(?;?).activate

Das Objekt THISWORKBOOK können Sie selbstverständlich auch durch den Namen der Arbeitsmappe ersetzen, jedoch müssen Sie dann vor der Konvertierung die Endung "XLS" durch "XLA" ersetzten, was unter Umständen ein erheblicher Arbeitsaufwand ist. Aber auch dann verursacht eine solche Anweisung einen Laufzeitfehler.
Wenn Sie in Ihrem Quellcode Verweise auf die eigene Arbeitsmappe verwenden, dann sollten Sie nicht den Namen der Arbeitsmappe benutzen, sondern möglichst das Objekt THISWORKBOOK. Dieses Objekt stellt immer die Datei dar, in der sich die auszuführende Anweisung befindet. Egal welchen Namen sie hat. Dies hat den Vorteil, dass der Verweis auch nach Umwandlung in ein Add-In noch stimmt.
Das folgende Listing zeigt, wie man diese Eigenschaft zum Beispiel dazu nutzen kann einem Button in einer Iconleiste eine Prozedur zuzuweisen, die unabhängig vom Namen der Datei ausgeführt wird, die das Makro enthält.

Listing

Sub Auto_open()
   Application.StatusBar = _
      "Der Datenbank-Assistent " & _
      wird geladen ..."
   Toolbars("DBAssi1").Position = xlTop
   Toolbars("DBAssi1").Visible = True
   Toolbars("DBAssi1").ToolbarButtons(1 _
      ).Name = "Assistent zur" & _
     "Dateneingabe/Import von " & _
     "Access-Daten"
     Toolbars("DBAssi1").ToolbarButtons( _
        1).OnAction = _
     ThisWorkbook.Name & "!Assi_starten"
   Application.StatusBar = ""
End Sub

Das Listing setzt voraus, dass die Iconleiste "DBAssi1" vorhanden ist und einen Button mit dem Index 1 enthält, dem die ebenfalls in der Arbeitsmappe enthaltene Prozedur Assi_starten zugewiesen wird.

Arbeitsmappen in Add-Ins umwandeln

Sie können eine Arbeitsmappe in ein Add-In umwandeln, indem Sie aus dem Menü EXTRAS den Eintrag ADD-IN ERSTELLEN ... auswählen. Danach müssen Sie in einem Dialog das Verzeichnis und den Namen für das Add-In eingeben und auf die Schaltfläche SPEICHERN klicken.

In neueren Versionen ist dieser Menüeintrag nicht vorhanden. In diesem Fall wählen Sie DATEI/SPEICHERN UNTER aus und wählen aus der Auswahlliste Dateityp den Eintrag "*.xla" aus.

Achten Sie immer darauf die Original Excel-Datei (.XLS) aufzubewahren. Die benötigen Sie, falls Sie später den Code ändern möchten.

Ausstatten der VBA-Anwendung mit Hilfe-Dateien

Hilfedateien werden mit Hilfe eines Compilers wie jede andere ausführbare Datei erstellt. Dazu ist jedoch ein entsprechender Hilfecompiler erforderlich, der in der Regel nur mit Programmiersprachen wie C++, Delphi etc. mitgeliefert wird. In Excel ist er nicht enthalten, kann jedoch bei Microsoft gegen das entsprechende Geld angefordert werden. Das Erstellen von Hilfetexten soll jedoch nicht Thema dieses Artikels sein. Hier soll es vielmehr darum gehen, wie man vorhandene Hilfetexte in VBA-Anwendungen einbinden kann.
Hilfedateien bestehen aus Textseiten, die Hyperlinks zu anderen Seiten und Bilder enthalten. Jede Seite ist eindeutig durch eine Kontextstring oder eine Kontextnummer gekennzeichnet. Der Kontextstring entspricht meist dem Titel der Seite, während die Kontextnummer eine ganze Zahl ist, die die Seite eindeutig kennzeichnet. Diese ist für den Aufruf einer speziellen Seite aus VBA-Code heraus unbedingt erforderlich.
In VBA erfolgt der Aufruf einer Hilfedatei über die Methode HELP. Die Verwaltung der Hilfedatei erfolgt durch Windows. Unter Windows 95 werden sogar Informationen über den Fundort der Hilfedatei gespeichert, wenn sie beim ersten Aufruf nicht im aktuellen Verzeichnis gefunden wurde und der Anwender selbst nach ihr gesucht hat. Diese Informationen werden in einer Datei mit der Endung "GID" gespeichert, die den gleichen Namen wie die Hilfedatei hat.
Das folgende Listing zeigt, den Aufruf der allgemeinen Excel-Hilfe.

Listing

Sub Hilfe()
   Application.Help
End Sub

Die Methode HELP kann mit oder ohne Parameter aufgerufen werden. Als Parameter stehen die Eigenschaften HELPFILE und HELPCONTEXID zur Verfügung. HELPFILE legt die Hilfedatei fest, und HELPCONTEXTID bestimmt die Kontextnummer der Seite die angezeigt werden soll.
Wird HELPFILE nicht angegeben, so wird die allgemeine Excel-Hilfe geöffnet. Beim Auslassen des Parameters HELPCONTEXID wird die Seite Hilfethemen der Hilfe angezeigt. Um eine spezielle Seite einer bestimmten Hilfedatei anzuzeigen werden die Parameter wie in folgendem Listing angegeben.

Listing

Sub Hilfe_Seite2()
   Application.Help HelpFile:= _
      "test.hlp"; _
      HelpContextID:=2
End Sub

Das Makro Hilfe_Seite2 ruft die zweite Seite der Hilfedatei "Test.HLP" auf. Die fehlerfreie Ausführung des Makros setzt natürlich voraus, dass diese Datei auch existiert und eine Seite mit der Kontextnummer 2 hat.

Kennworteingabe in Excel 5/7/97

Häufig werden in VBA-Anwendungen in Access oder Excel, Daten verarbeitet, die vor dem Zugriff nicht autorisierter Anwender geschützt werden müssen. Die einfachste Möglichkeit dieses Problem zu lösen ist die Abfrage eines Benutzerkennwortes das über einen entsprechenden Dialog eingegeben wird.

Jede Version von Excel verfügt über andere Methoden zur Programmierung einer Kennworteingabe. In Excel 5.0 waren dazu noch keinerlei spezielle Funktionen vorhanden, daher muss für Excel 5.0 Makros alles selber programmiert werden. Dadurch wird die Kennworteingabe dort ziemlich langsam. Aber ab der Version 7.0 unterstützt Excel die Programmierung von Eingabefeldern zur Kennworteingabe durch eine spezielle Eigenschaft. Wie für diese drei Excel-Versionen Dialoge zur Kennworteingabe erstellt werden, zeigt der folgende Abschnitt.
Nachfolgend werden für Excel 5/7/97 die erforderlichen Schritte zur Lösung des Problems dargestellt. Die Lösung für Excel 97 ist im gesamten Office 97, also auch in Winword, PowerPoint und Access anwendbar.

Kennworteingabe in Excel 5.0

In Excel 5.0 ist zunächst ein Dialogblatt in die Arbeitsmappe einzufügen, auf dem dann ein Eingabefeld eingefügt werden muss, dem der Name "Kennwort" zu geben ist.

Listing

Global KW As String
Sub Codierung_Kennwort()
   Dim Zeichen As Object
   Application.ScreenUpdating = False
   With ActiveDialog.[Kennwort]
      KW = KW & .Characters(Len( _
         ActiveDialog.[Kennwort].Text) _
         - 1, 1).Text
      .Text = String(Len(KW), "*")
   End With
End Sub

Die Prozedur Codierung_Kennwort muss dem Eingabefeld „Kennwort" als Ereignisprozedur zugewiesen werden. Sie wird dann immer ausgeführt, wenn ein Zeichen in dieses Feld eingegeben wird und wandelt dieses Zeichen in ein „*" um. Das Kennwort wird in der Variablen „KW" gespeichert und kann so nach Eingabe überprüft werden. Es ist notwendig, den Inhalt des Feldes „Kennwort" vor jeder Anzeige des Dialogs zu löschen, damit das Kennwort nicht schon dort steht und der Anwender damit die Anmeldung umgehen kann.

Kennworteingabe in Excel 7.0

Für Excel 7.0 ist der gleiche Dialog zu erstellen. Hier braucht jedoch die Prozedur Codierung_Kennwort nicht erstellt zu werden, da Excel nun für Eingabefelder die Eigenschaft „Kennwortfeld" zur Verfügung stellt. Diese wird gesetzt, indem das entsprechende Eingabefeld über den Eintrag „Steuerelement formatieren" des Kontextmenüs formatiert wird und in dem erscheinenden Dialog das Kontrollkästchen „Kennwortfeld" aktiviert wird. Aus Sicherheitsgründen sollte hier bereits beim Schließen des Dialogs der Inhalt des Feldes gelöscht werden, weil das Kennwort im Eingabefeld des Dialogblattes im Klartext erscheint und so sichtbar ist, sofern das Dialogblatt in der Arbeitsmappe nicht ausgeblendet wird oder die Arbeitsmappe als Add-In gespeichert wird.

Kennworteingabe für Excel 97

Zunächst muss ein Dialog erstellt werden, indem mit [Alt]+[F11] in die IDE von Excel gewechselt wird. Dort wird er mit Einfügen/UserForm erstellt. Die einzelnen Steuerelemente werden wie in den anderen Excel-Versionen eingefügt. Auch hier ist es sinnvoll dem Eingabefeld für das Kennwort einen geeigneten Namen zu geben, über den später auf das eingegebene Kennwort zugegriffen werden kann. Dazu muss das Eigenschaftenfenster eingeblendet werden, das über [F4] oder ANSICHT/EIGENSCHAFTENFENSTER geöffnet werden kann.

Der Name eines Steuerelementes kann im Feld „Name" eingegeben werden. Soll ein Eingabefeld zur Kennworteingabe verwendet werden, dann muss dazu für die Eigenschaft „PasswordChar" ein Zeichen eingegeben werden, das die eingegebenen Zeichen automatisch ersetzt also z. B. ein „*". Weiterer Quelltext ist nicht notwendig.

Sonstige

Überblick

Warum kann ich keine DFÜ-Verbindung in Windows erstellen und meine ISDN-Karte als Modem auswählen?

Ich habe eine ISDN-Karte installiert und den CAPI-Treiber installiert. Dennoch kann ich keine DFÜ-Verbindung in Windows erstellen, weil ich kein Modem auswählen kann.

Die CAPI-Treiber dienen nur dazu, dass Programme die ISDN unterstützen, die ISDN-Karte verwenden können, um Verbindungen aufzubauen und spezielle ISDN-Funktionen zu nutzen. Bei Programmen die eigentlich nur Modems unterstützen, wie die DFÜ-Verbindung von Windows 95/98 und der RAS von Windows NT haben Sie das Problem, dass diese Programme erwarten, dass sich das Modem an einem Com-Port befindet. Selbst wenn Sie also in der DFÜ-Verbindung ein Modem auswählen könnten, müssten Sie anschließend einen Com-Port wählen, an dem sich das "Modem" befindet. Eine ISDN-Karte ist jedoch nicht an einem Com-Port angeschlossen.
Das Problem ist jedoch mit speziellen Treibern zu lösen. Haben Sie eine AVM-Fritz-Card, befindet sich dieser Treiber auf der Fritz-CD. Er heißt bei AVM Capiport-Treiber bzw. NDIS-Wan-Treiber (bei Windows NT). Andere ISDN-Karten-Hersteller bezeichnen ihn aber auch anders. Wenn Sie in Ihrem Handbuch nichts zu diesem Treiber finden, kontaktieren Sie den Hersteller Ihrer Karte. Dieser Treiber simuliert sozusagen ein analoges Modem an einem Com-Port, so dass Sie Ihre ISDN-Karte auch mit Programmen verwenden können, die nur Modems unterstützen.
Wenn Sie diesen Treiber gemäß Ihrer ISDN-Karten-Beschreibungen installiert haben, müssen Sie für die DFÜ-Verbindung als Modem "AVM ISDN Internet (PPP over ISDN)" auswählen, wenn Sie den AVM-Capiport-Treiber verwenden. Als Com-Port wählen Sie in diesem Fall "AVM ISDN Capi-Port 1" aus.

Warum leuchtet die Lampe am Diskettenlaufwerk auch wenn kein Zugriff auf die Diskette stattfindet?

Entweder ist das Diskettenlaufwerk defekt, oder was wahrscheinlicher ist, das Flachbandkabel steckt falsch auf dem Anschluss am Diskettenlaufwerk. Pin 1 des Kabels muss auf Pin 1 des Steckers am Laufwerk stecken. Am Laufwerk ist Pin 1 meist beschriftet. In der Regel befindet sich Pin 1 auf der Seite, an der der Strom-Anschluss des Laufwerks liegt. Wenn Sie das Kabel richtig herum aufgesteckt haben sollte die Lampe nach dem Booten ausgehen und nur noch bei Diskettenzugriffen leuchten.

Wo ist an den Kabeln Pin 1?

Beim Einbau von CD-Rom-Laufwerken, Diskettenlaufwerken oder Festplatten ist es wichtig sowohl die Flachbandkabel als auch die Stromkabel richtig herum anzuschließen. Bei den Stromkabeln ist es in der Regel so, dass sich der Stecker nur in eine Richtung aufstecken lässt. Anders sieht das bei den Flachbandkabeln aus. Häufig können Sie dort das Kabel beliebig anschließen. Dann ist es wichtig zu wissen, wo am Kabel Pin 1 ist, da Pin 1 des Kabels auf Pin 1 des Steckers am Laufwerk gesteckt werden muss. Am Laufwerk ist Pin 1 meist mit der Zahl 1 beschriftet oder auf der anderen Seite des Steckers ist Pin 32 beschriftet. Am Flachbandkabel ist Pin 1 am Kabel markiert. Meist ist die Ader des Kabels rot markiert seltener auch grün. An dieser Seite des Kabels ist am Stecker Pin 1.
Wenn Sie die Flachbandkabel nicht richtig aufstecken passiert nichts Schlimmes außer, dass die am Kabel angeschlossenen Laufwerke nicht gefunden werden oder nicht funktionieren.
Die anderen Stecker, wie z.B. die Stecker für die HDD-LED, den Reset-Schalter etc, die auf das Board gesteckt werden müssen sind hingegen anders markiert. Hier wird Pin 1 meist durch einen Pfeil auf dem schwarzen Stecker markiert. Dieser Pfeil ist oft schlecht zu erkennen. Er ist mit dem Stecker gegossen und nicht draufgedruckt.

Warum wird meine zweite Festplatte bzw. das CD-Rom nicht gefunden?

Ich habe an einem Flachbandkabel an dem sich zuvor schon eine Festplatte befand eine zweite Festplatte (bzw. ein CD-Rom) angeschlossen und dieses Gerät auf Slave gejumpert. Trotzdem wird das Laufwerk beim Booten nicht gefunden.

Dafür kann es mehrere Ursachen geben.

Im BIOS ist die Festplatte bzw. das CD-Rom-Laufwerk nicht eingetragen. (Die folgende Beschreibung wurde anhand eines Award-BIOS erstellt. Bei einem anderen Bios können sich geringe Abweichungen ergeben. Ziehen Sie gegebenenfalls Ihr Handbuch zu Rate.) Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Starten Sie den Rechner neu und wechseln Sie ins BIOS. Meist müssen Sie dazu beim Booten <ENTF> oder <DEL> drücken.
  • Wählen Sie [Standard-CMOS-Setup] aus.
  • Setzen Sie den Wert in der Spalte TYPE für alle IDE-Ports (also Primary Master bis Secondary Slave) auf AUTO wenn Sie vorher auf NONE standen, ebenso die Spalte MODE. Sie sollten jedoch keine Einstellungen ändern, wenn der entsprechende Eintrag auf USER steht und in den anderen Spalten Einträge vorhanden sind.
  • Drücken Sie <ESC> und wählen Sie [Save & Exit Setup] aus.
  • Bestätigen Sie die Speicherung durch drücken von <Y>. Auf einer deutschen Tastatur ist dies <Z>, da zu diesem Zeitpunkt der deutsche Tastaturtreiber noch nicht geladen ist.


Wird das Laufwerk nun immer noch nicht gefunden kann Ursache dafür die erste Festplatte am Kabel sein. Es gibt Festplatten z.B. fast alle Seagate-Festplatten, die nicht nur zwischen Master und Slave unterscheiden sondern auch eine Einstellung Single haben. Diese ist gewählt, wenn die Festplatte das einzige Gerät am Kabel ist. Wird die Platte dann beim Booten gefunden, werden weitere Geräte am Kabel nicht mehr gesucht. Überprüfen Sie ob die alte Festplatte auf Single steht und setzen Sie den Jumper in diesem Fall auf Master.

Wird das Laufwerk dann immer noch nicht gefunden, sollten Sie in Erwägung ziehen, dass das Flachbandkabel defekt, oder das Laufwerk nicht in Ordnung ist.

Warum funktionieren nach dem Wechseln des Mainboards die seriellen Anschlüsse nicht?

Einige Mainboard-Hersteller (z.B. Shuttle (Spacewalker), Soyo ...) verwenden spezielle Kabel für die seriellen Ports. Verwenden Sie stattdessen Standardkabel, kann es sein, dass die Geräte an diesen Anschlüssen nicht gefunden werden. Sie sollten daher bei einem Mainboardwechsel immer auch die mit dem Mainboard mitgelieferten Kabel verwenden. Haben Sie die richtigen Kabel verwendet, prüfen Sie ob die Stecker auch richtig herum stecken - Pin 1 auf Pin 1.

Warum werden mit dem neuen Mainboard die Festplatten nicht gefunden?

Manche Mainboard-Hersteller (z.B. Shuttle(Spacewalker), Soyo ...) verwenden spezielle Flachbandkabel für Festplatten und/oder Diskettenlaufwerke. Verwenden Sie statt der Originalkabel die beim Mainboard dabei sind, die Kabel Ihres alten Boards, kann das zu verschiedenen Problemen führen, entweder weil Ihr altes Board spezielle Kabel hatte oder Ihr neues. Auch wenn beide Spezialkabel verwenden, können diese unterschiedlich sein. Optisch lässt sich das nicht feststellen. Anhaltspunkte für falsche Kabel sind folgende Fehler:

  • die Festplatten werden nicht gefunden
  • die Festplatten werden gefunden, der Rechner bootet aber nicht
  • der Rechner startet gar nicht erst. Es gibt kein Bild und keinen Ton der Rechner piepst nur.


Sie sollten daher bei solchen Problemen nach einem Mainboard-Wechsel immer zuerst die Originalkabel verwenden. Damit erledigen sich solche Schwierigkeiten fast immer. Das gleiche gilt übrigens auch für die seriellen Anschlusskabel.

Warum wird meine Fast-Ethernetkarte nicht gefunden bzw. warum kann ich den Treiber nicht installieren?

Beim Installieren des Treibers meldet dieser, dass die Netzwerkkarte nicht gefunden werden kann. Installiere ich einen anderen, kompatiblen Treibern funktioniert dies zwar, beim Neustart bekomme ich aber eine Fehlermeldung der Netzwerkprotokolle und die Meldung, dass die Netzwerkkarte nicht gefunden wurde.

Ältere Pentium Boards haben oft nur einen Bus-Master-fähigen PCI-Slot manche auch gar keinen. PCI-Netzwerkkarten benötigen aber einen Bus-Master-fähigen Slot. Ermitteln Sie über das Mainboard-Handbuch welchen PCI-Slot Sie verwenden müssen. Falls das Board keinen Bus-Master hat, werden Sie die Fast-Ethernetkarte nicht zum Laufen bekommen. Da hilft nur eine ISA-Karte oder ein neues Mainboard.

Warum kann ich von Laufwerk A: nicht booten?

Sie haben entweder im BIOS die falsche Bootreihenfolge eingestellt oder das Diskettenlaufwerk am falschen Stecker des Flachbandkabels angeschlossen.
Die Bootreihenfolge sollte auf A, C, CDRom oder auf A, C stehen. Wenn Sie C,A,... ausgewählt haben, können Sie nur von A: booten, wenn sich auf C: kein Betriebssystem befindet. Sonst wird nämlich automatisch von C: gebootet. Bei der Einstellung C only können Sie von A: gar nicht booten auch nicht, wenn C: kein Betriebssystem enthält.
Wenn Sie das Diskettenlaufwerk am falschen Anschluss angeschlossen haben, bekommt es den Laufwerksbuchstaben B:. Darauf können Sie aber nur zugreifen, wenn Sie im BIOS ein zweites Diskettenlaufwerk aktiviert haben. Das Diskettenlaufwerk, von dem Sie booten möchten, muss an dem Anschluss des Flachbandkabels angeschlossen sein, der hinter den gedrehten Adern liegt. Sollte dort nur ein Anschluss für ein 5¼" Laufwerk sein und Sie möchten ein 3½"-Laufwerk anschließen, benötigen Sie ein neues Kabel.

Was ist beim Einbau von AGP-Grafikkarten zu beachten?

Wenn AGP-Grafikkarten nicht ganz tief im Slot sitzen, kommt es zu Kurzschlüssen. Daher muss man sie beim Einbau fest eindrücken.
Quelle: c't S. 120 Ausgabe 26 1998

Warum fehlt bei meinem 17"-Monitor das Kaltgeräte-Verbindungskabel zum Rechner?

Weil alle Monitore die größer als 15" sind nicht mehr am Rechner sondern separat an einer Steckdose angeschlossen werden sollten. Sie müssen dann den Monitor auch separat ein- und ausschalten.

Mein Monitor kommt aus dem Energiesparmodus nicht mehr zurück, der Bildschirm bleibt schwarz!

Wenn der Monitor nach der vorgegebenen Zeit in den Energiesparmodus schaltet und ich dann eine Taste drücke oder mit der Maus klicke,

  • geht der Monitor nicht wieder an
  • geht er an, statt des normalen Windows-Bildschirms bleibt der Bildschirm aber schwarz und oben links in der Ecke erschient ein Cursor wie im DOS-Fenster.
  • geht der Monitor an, der Rechner aber nicht.


Fall 1

Unter Windows 95 deutet dieses Problem daraufhin, dass die Grafikkarte den Energiesparmodus nicht unterstützt. Verwenden Sie Windows 98 kann es sowohl am Monitor als auch an der Grafikkarte liegen, die den neuen Energiesparmodus von Windows 98 nicht unterstützen.

Fall 2

In diesem Fall ist es offenbar ein Treiberproblem. Probieren Sie aus, ob dieses Problem auch auftritt, wenn Sie einen Standardtreiber verwenden, mit dem Ihre Karte kompatibel ist. Die meisten neueren Standard-Grafikkarten können mit einem S3- oder S3Virge-Treiber betrieben werden.

Fall 3

Tritt dieses Problem nur unter Windows 98 auf, liegt es vermutlich daran, dass das Mainboard den neuen Energiesparmodus von Windows 98 nicht unterstützt. Deaktivieren Sie dann den Energiesparmodus von Windows und verwenden Sie ausschließlich den des Mainboards. Diesen müssen Sie im BIOS einstellen.

Sonstige

Überblick

Was kann ich tun, wenn Windows NT nicht alle Komponenten korrekt erkennt und installiert?

Starten Sie die Installation von Windows NT mit den notwendigsten Komponenten, also z.B. nur mit der Grafikkarte und dem SCSI-Controller falls daran Ihre Festplatten oder das CD-Rom angeschlossen ist. Erst wenn die Installation fertig ist, fügen Sie nach und nach die anderen Karten hinzu. Nach jeder Karte starten Sie NT und installieren den Treiber für die Karte.

Windows findet die Fritz-Card nicht!

Nach der Installation der Fritz-Treiber und der Software meldet Windows bei jedem Start, es könnte die ISDN-Karte nicht finden!

In diesem Fall haben Sie wahrscheinlich erst die Fritz-Card (ISA) in den Rechner gesteckt und dann die Treiber und die Software installiert. Das ist die falsche Reihenfolge. Gehen Sie folgendermaßen vor um das Problem zu beheben.

  • Deinstallieren Sie die Software und die Treiber.
  • Nehmen Sie die Fritz-Card raus.
  • Starten Sie dann das Setup erneut.
  • Nach der Installation der Treiber zeigt Ihnen das Setup die Adresse und den IRQ für die Fritz-Card an. Diese schreiben Sie sich auf oder merken Sie sich.
  • Sie können nun den Rechner herunterfahren und ausschalten.
  • Stellen Sie nun per Jumper auf der Fritz-Card die Adresse ein, die der Treiber Ihnen mitgeteilt hat.
  • Setzen Sie die Karte wieder ein und schalten Sie den Rechner ein.
    Das Setup wird nun beendet. Danach sollte die Fritz-Card funktionieren.

Nach Änderungen einer BIOS-Einstellungen bleibt der Bildschirm dunkel und der Rechner piept nur noch!

Es gibt ältere Pentium-Mainboards, bei denen man im BIOS die PCI-Slots abschalten konnte. Haben Sie eine PCI-Grafikkarte, könnte dies die Ursache sein. Wenn Sie versehentlich die PCI-Slots abgeschaltet haben, findet der Rechner nun keine Grafikkarte mehr. Für dieses Problem gibt es nur zwei Lösungen:

  • Sie stecken eine ISA-Grafikkarte ein, damit Sie wieder ein Bild bekommen und stellen die BIOS-Einstellung zurück.
  • Wenn Sie keine ISA-Karte zur Verfügung haben, müssen Sie gem. Ihrem Mainboard-Handbuch ein CMOS-Erase durchführen, um das BIOS wieder auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

Warum bekomme ich immer ein Besetzt-Zeichen, wenn ich versuche mit meinem OfficeJet zu wählen?

Haben Sie den Office-Jet an eine Telefonanlage angeschlossen und müssen eine 0 oder eine andere Ziffer vorwählen um nach auswärts zu telefonieren, sollten Sie nach der 0 eine Wahlpause eingeben. Dann funktioniert die Anwahl in der Regel.

Bei der Installation meines Druckertreibers meldet dieser, dass der Drucker nicht gefunden wurde!

Die meisten neueren Drucker benötigen einen EPP-Parallelport. Diesen müssen Sie im BIOS einstellen. Geht dies nicht, hat Ihr Mainboard keinen solchen Druckerport. Abhilfe schafft ein zusätzlicher LPT-Port, den Sie als ISA-Karte in Ihren Rechner einstecken können. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass die Karte den EPP-Modus unterstützt. Sonst sind Sie auch nicht besser dran als vorher.
Haben Sie den EPP-Modus Ihres LPT-Ports aktiviert und unter Windows den entsprechenden Treiber installiert, verwenden Sie vielleicht ein falsches Kabel. Drucker, die einen EPP-Parallelport benötigen brauchen auch ein entsprechendes Druckerkabel, das bidirektionalen Datentransfer unterstützt. Dies sind Kabel gem. IEEE-Norm. Verwenden Sie für Ihren neuen Drucker ein Kabel, dass Sie noch von Ihrem alten Nadeldrucker haben, wird dieses Kabel die Ursache für Ihr Problem sein.

Kann ich unterschiedliche Simm-Module auf einer Simm-Bank verwenden?

Simm-Module verschiedener Hersteller können auf einer Simm-Bank verwendet werden, wenn das Mainbaord eine recht gutmütige Speicherverwaltung hat, wie die Spacewalker-Mainboards. Die meisten Mainboards nehmen es damit aber sehr genau und erwarten gleiche Module auf einer Bank.
Auf jeden Fall sollten die Module einer Bank gleich groß sein. Verwenden Sie also nicht ein 8 MB und ein 16 MB-Modul auf einer Bank, sondern zwei 16er oder zwei 8er. Probleme mit den verwendeten Modulen äußern sich darin, dass:

  • die Module nicht vom Bios erkannt werden
  • Speicherparitätsfehler gemeldet werden
  • Windows häufiger als gewöhnlich abstürzt
  • Windows NT sich nicht installieren lässt


Eine Simm-Bank ist auf den meisten Boards nicht mit einem Steckplatz für ein Modul gleichzusetzen. Eine Bank besteht meist aus zwei Steckplätzen. Die meisten Boards unterstützen aber die Verwendung von unterschiedlichen Simm-Modulen auf beiden Bänken.

Warum läuft nach dem Einbau meines ATX-Mainboards der Rechner nicht an?

Sie haben wahrscheinlich vergessen den Stecker vom Netzteil auf das Mainboard zu stecken. ATX-Netzteile haben zusätzlich zum Stromstecker für das Mainboard noch einen zusätzlichen Stecker, der dafür sorgt, dass das Mainboard anläuft. Der entsprechende Anschluss auf dem Board ist auf den meisten Boards mit ATX PWR Switch beschriftet.

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Wir haben Sie nach besten Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Antworten spiegeln in der Regel unsere Erfahrungen wieder, sind aber sicher nicht absolut immer gültig.

Mein Joystick funktioniert nicht!

Wenn ich versuche einen Joystick oder ein Gamepad an den Gameport meiner Soundblasterkarte anzuschließen, wird in der Spielsteuerung (Systemsteuerung/Spielsteuerungen) von Windows 95/98 als Status "Nicht verbunden" angezeigt obwohl der Stecker richtig steckt und der Joystick in Ordnung ist.

Dies kann mehrere Ursachen haben. Versuchen Sie nacheinander die folgenden Ursachen auszuschließen.
Der Treiber für den Gameport ist nicht installiert. Dies erkennen Sie daran, dass in der Rubrik "Audio-Video-Game-Controller" des Gerätemanagers (aufzurufen mit Systemsteuerung/System/Gerätemanager) kein Eintrag "Gameport" vorhanden ist. Normalerweise findet Windows 95/98 einen vorhandenen Gameport automatisch. Ist dieser Eintrag nicht vorhanden und versucht Windows auch nicht den Gameport beim Starten zu installieren kann es folgende Ursachen dafür geben.

  • Der Gameport ist defekt.
  • Die Soundkarte benötigt für den Gameport einen speziellen Treiber des Herstellers (sehen Sie dazu in Ihrem Handbuch der Soundkarte oder des Controllers nach)
  • Sie haben beim ersten Versuch von Windows den Treiber zu installieren, die Installation abgebrochen und bestätigt, dass der Treiber nicht installiert werden soll. Jetzt erkennt Windows zwar den Gameport installiert den Treiber aber nicht mehr automatisch. Sie können ihn aber über die Hardwareerkennung installieren, indem Sie Hardware in der Systemsteuerung doppelt anklicken, dann nacheinander <Weiter> anklicken, <Nein> auswählen, <Weiter> anklicken, <Audio-, Video-, Gamecontroller> auswählen wieder <Weiter> anklicken. Wählen Sie dann als Hersteller "Microsoft" und als Modell "Gameport-Joystick" aus und folgen Sie dann den Anweisungen des Assistenten.
  • Sie haben mehrere Gameports (z.B. auf dem Controller und auf der Soundkarte) und mehr als einer ist aktiviert! In diesem Fall sollten Sie einen Gameport per Software oder Jumper (auf dem Controller oder der Soundkarte deaktivieren).
  • Sie haben einen oder mehrere Gameports und keiner ist aktiviert. In diesem Fall müssen Sie einen Gameport aktivieren. Das Problem ist zu erkennen, ob der Gameport nicht aktiviert ist oder defekt ist. Sie müssen dazu auf jeden Fall den Rechner öffnen und prüfen, ob auf Ihrem Controller oder der Soundkarte ein Jumper ist, der zum Aktivieren des Gameports dient. Ziehen Sie dazu Ihre Handbücher zu Rate.

Wie aktiviere ich den Gameport?

Einige Soundblaster-Karten haben einen Jumper, um den Gameport zu aktivieren oder zu deaktivieren. Dieser befindest sich meist in der Mitte der Karte und ist mit "YEn" beschriftet. Um den Gameport zu aktivieren gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Ziehen Sie den Netzstecker aus dem Gehäuse.
  • Öffnen Sie das Gehäuse Ihres Rechners. Falls auf Ihrem Rechner noch Garantie ist, überprüfen Sie aber vorher die Garantiebestimmungen.
  • Lösen Sie die Schraube an Ihrer Soundkarte, falls dort eine ist. Einige Vobis-Gehäuse befestigen die Karten mit einer Klemmvorrichtung. Lösen Sie in diesem Fall diese.
  • Ziehen Sie die Soundkarte aus dem Slot.
  • Prüfen Sie ob auf der Soundkarte ein Jumper ist, der mit "YEn" beschriftet ist. Suchen Sie ihn ca. in der Mitte der Karte. Ist der Jumper geschlossen, das heißt steckt dort eine Brücke, ist der Gameport aktiviert. Fehlt dort eine Brücke müssen Sie eine setzen. Diese können Sie aber nicht einfach von einer anderen Stelle auf der Soundkarte wegnehmen. Sie benötigen dazu einen neuen Jumper/Brücke. Wenn Sie einen Satz Schrauben zu Ihrem Rechner bekommen haben sind dort meist auch Jumper enthalten. Vielleicht haben Sie aber auch eine alte Grafikkarte oder einen alten Controller der nicht mehr benötigt wird, dann finden Sie dort sicherlich ein paar Brücken.
  • Setzen Sie dann die Soundkarte wieder ein, befestigen Sie sie und schließen Sie das Gehäuse.
  • Wenn die Brücke gesetzt ist und damit der Gameport aktiviert ist und Sie möchten ihn deaktivieren entfernen Sei einfach die Brücke.

Was ist eigentlich ein Jumper?

Ein Jumper besteht aus zwei oder mehreren Kontakten, die mit einer Brücke (meist auch als Jumper bezeichnet) geschlossen werden können. Dabei werden immer zwei Kontakte verbunden. Durch die verschiedenen Möglichkeiten werden Einstellungen für die PC-Karte oder das Mainboard gemacht. Per Jumper werden bspw. Taktfrequenz und Multiplier für CPU's auf dem Mainboard eingestellt, oder IRQ's und Adressen für Grafikkarten, Soundkarten etc. bestimmt. Auf Controllern können mit Hilfe von Jumpern Schnittstellen abgeschaltet (disabled) oder aktiviert (enabled) werden. Bei Festplatten dienen Jumper dazu, festzulegen, ob die Festplatte als Master, Single oder Slave montiert wird.
Die Brücken, die dazu gesetzt werden sind meist kleine schwarze Kunststoffteile (ca. 4 bis 6 mm lang) mit Metalleinlage, die den Kontakt herstellt. Die Abbildung zeigt die mögliche Anordnung einer Brücke auf einem Jumper mit 4 Kontakten. Ganz links wird die Parkposition für einen nicht gesetzten Jumper gezeigt. Immer wenn eine Brücke nur auf einen Pin gesteckt ist, hat dies die gleiche Wirkung als wenn die Brücke gar nicht gesteckt ist. Nur dann wenn zwei Pinne verwendet werden gilt eine Brücke als gesteckt.

Jumper

(c) 2005, Spona & Kößling GbR, alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt